„Was ich will,
das kann ich!“
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Mentorinnenfortbildung bei ThyssenKrupp Rasselstein

Bei schönstem  Frühlingswetter versammelten sich am letzten Samstag, 06.04.2019, zehn Mentorinnen der Projektstandorte Hochschule Koblenz, RheinAhrCampus und Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz in der Lehrwerkstatt von ThyssenKrupp Rasselstein in Andernach. Unter der fachkundigen und geduldigen Anleitung von Metallbaumeister und Lehrwerkstattleiter Patrick Schmidt gelang es den Mentorinnen, Rosen aus verschiedenen Metallstücken zu fertigen.

Besonders aufregend war sicherlich das Löten mit der Flamme, das die Mentorinnen bis dahin nicht kannten und das auf den ersten Blick respekteinflößend wirkte. Herr Schmidt hat es aber nicht nur verstanden, uns das Prinzip des Lötens mittels einer Flamme – die aus Gas und Sauerstoff gemischt wird und die Komponenten, die miteinander verbunden werden sollen, so hoch erhitzt, dass das Lot auch unterschiedliche Metalle miteinander verbindet – zu erklären, sondern durch seine ruhige und sympathische Art  sehr dabei geholfen, dass am Ende des Tages jede Mentorin ein individuell gefertigtes Werkstück mit nach Hause nehmen konnte. 

Die Rose entstehen zu lassen war aber nicht nur kreative Arbeit, denn jede Blume trägt am Ende die Handschrift ihrer Gestalterin, sondern hat uns auch dabei geholfen, die Verschiedenheit der Metalle zu erfahren. Durch das Sägen, Schleifen, Feilen und Biegen mit unterschiedlichsten Werkzeugen haben wir ein gutes Gespür für die Werkstoffe bekommen und wie nebenbei viel gelernt. Kein Wunder, dass sich auch die Gespräche beim gemütlichen Mittagessen, zu dem uns ThyssenKrupp eingeladen hat, rund um Metall, die Metallproduktion und die vielen unterschiedlichen Sparten des ThyssenKrupp-Konzerns drehten.

Schließlich hat uns Herr Schmidt auch noch die „großen“ Maschinen und die anderen Werkhallen gezeigt und erklärt, welche maschinellen Bearbeitungsmöglichkeiten und technischen Hilfsmittel es für die Metallverarbeitung gibt. Wir waren schlicht begeistert und hätten am liebsten die Maschinen angestellt und alles ausprobiert.

So verflog der Tag, den zehn glückliche Mentorinnen an den Werkbänken verbracht haben, wie im Flug und es waren sich hinterher alle einig, dass sich dieser Ausflug in eine Werkhalle trotz des Frühlings vor der Tür voll gelohnt hat. Im nächsten Jahr möchten wir gern wiederkommen, um das Schweißen kennenzulernen, das ist sicher!

Unser großer Dank gilt Herrn Patrick Schmidt, der sich in seiner Freizeit so viel Zeit für uns genommen hat und den Tag zu einem tollen Erlebnis werden ließ! Herr Schmidt, Sie sind ein super Lehrer und das ALP ist glücklich über die bereits seit vielen Jahren bestehende Kooperation! Dankeschön 🙂

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